Themen und Arbeitsfelder

Sicherheit in Europa durch Kooperation

Im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik ist durch die Ukraine-Krise der Handlungsrahmen der Tätigkeit der Friedrich-Ebert-Stiftung bereits von außen vorgegeben. Wir wollen an der Debatte um die Ausrichtung der ukrainischen Außenpolitik zum einen mitwirken, indem wir mitwirken, die Ukraine konstruktiv in den Diskurs über gesamteuropäische Sicherheitsfragen einzubinden.

Da der gesamte KSZE/OSZE-Prozess seinerzeit grundlegend von deutscher und sozialdemokratischer Seite mitkonzipiert wurde, ist das Engagement der Friedrich-Ebert-Stiftung in dieser Frage folgerichtig. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Modelle guter Nachbarschaft und grenzüberschreitender Kooperation diskutieren.

Daneben möchten wir Nachwuchskräfte ermutigen und die Lage versetzen, aktiv an außenpolitischen Dialogforen zu partizipieren und eigenständig außenpolitische Ideen zu formulieren. Denn trotz der geografischen Nähe zur EU und der Größe des Ukraine mit 45 Mio. Einwohnern rezipiert der ukrainische außenpolitische Diskurs zuweilen wichtige innereuropäische Debatten nicht oder nur am Rande. Klassischen „Nullsummenspiel“-Theorien in der Region Osteuropa wollen wir damit begegnen, dass durch gegenseitige Verschränkung mit anderen europäischen Partnern und stärkeren Austausch eine Reflektion über die Rolle, die Performance und das Image ukrainischer Außen- und Sicherheitspolitik in Gang kommt.

Friedrich-Ebert-Stiftung
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Photo: FES/Bernd Raschke

Publikationen

Reform in Ukraine: change for the better or an imitation of progress?

Svitlana Balyuk, Nataliya Klauning, Lyudmyla Chetvertukhina, Maria Koval-Honchar

Ukrainian Prism: Foreign Policy 2019. Analytical study

Dr. Nadiia Bureiko, Hennadiy Maksak, Dr. Hanna Shelest

Ukraine Analytica: Black Sea

Dr. Hanna Shelest, Dr. Mykola Kapitonenko