Themen und Arbeitsfelder

Verminderung sozialer Ungleichheit

Im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik kann die Stiftung dank ihrer Nähe zu den Werten und Akteuren sozialer Demokratie besondere Kompetenz und Glaubwürdigkeit für sich beanspruchen. Nur, wenn die soziale Dimension der Transformation nicht aus dem Blick gerät, werden der Umbau bzw. die Wiederbelebung der ukrainischen Wirtschaft erfolgreich sein können. Schlüsselakteure bei der Reform und Weiterentwicklung des ukrainischen Sozialstaats sind im Grundsatz die beiden Sozialpartner, Gewerkschaften und Arbeitgeber. Die Zusammenarbeit mit ihnen stellt ein Alleinstellungsmerkmal der Friedrich-Ebert-Stiftung unter den Arbeitsfeldern westlicher Nichtregierungsorganisationen in der Ukraine dar.

Ziel dieser FES-Arbeitslinie ist es daher, neben der Förderung des sozialen Dialogs in der Ukraine, die gesellschaftspolitische Debatte um die EU-Integration der Ukraine um Aspekte der sozialen Dimension dieses Prozesses zu erweitern. Dabei soll verdeutlicht werden, dass das europäische Projekt kein rein ökonomisches ist, sondern dass mit ihm auch sozialen Grundrechten Geltung verschafft werden soll. Außerdem werden in diesem Arbeitsfeld Vorschläge zu einer graduellen Reform des Sozialstaates, zu „guter Arbeit“ und zur regionalen Wirtschaftsförderung erarbeitet, sowie sinnvolle staatliche Reformvorhaben unterstützt.

Friedrich-Ebert-Stiftung
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