Die Ukraine zwischen Aufbruch, Krieg und Pandemie. Bewerbungsaufruf zu einem Dialog- und Informationsprogramm für Journalist_innen

Anmeldung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Foreign Policy Council Ukrainian Prism laden Journalist_innen aus Deutschland zu einem sechstägigen Dialog- und Informationsprogramm in der Ukraine ein. Während der Reise werden exklusive Gesprächspartner_innen Einblicke in die innen- und außenpolitische Lage wie auch die politischen und sozialen Entwicklungen gewähren. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Reformpolitik sowie die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sowie die Bemühungen zur Beendigung des Krieges im Donbass gelegt werden. Neben der Hauptstadt Kiew ist daher auch ein Besuchsprogramm im Osten des Landes vorgesehen.  

Die Reise ist für den Zeitraum 17. Oktober (Anreise in Kiew) bis 23. Oktober 2021 (Abreise) vorgesehen. Ein dreitägiges Programm in Kiew soll u.a. Gespräche mit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft beinhalten. Im Osten der Ukraine sieht u.a. Gespräche mit der OSZE-Sonderbeobachtungsmission, Vertreter_innen ukrainischer Städte sowie humanitäre Missionen, zivilgesellschaftliche Aktivist_innen, den Streitkräften der Ukraine sowie ein Informationsbesuch der Minenräumung vor. Ein Besuch der Kontaktlinie ist tagesaktuell und je nach Sicherheitslage möglich.

Die Arbeitssprachen sind Deutsch/Ukrainisch mit Simultandolmetschung. Einzelne Gespräche können in Englisch stattfinden. Alle anfallenden Reise-, Unterkunfts-, Versicherungs-, und Verpflegungskosten werden von der Friedrich-Ebert-Stiftung übernommen. Eine Teilnahme am gesamten Programm ist verpflichtend. Das Programm findet im Rahmen aller hygienisch möglichen und in der Ukraine gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen statt.

Alle Ausländer müssen bei Einreise in die Ukraine eine ukrainische oder in der Ukraine vertretene Krankenversicherung nachweisen, die COVID-19 abdeckt. Außerdem ist ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests, jeweils nicht älter als 72 Stunden, oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung mit einem von der WHO zugelassenen Impfstoff vorzulegen. Atteste über eine Genesung von COVID-19 oder über vorhandene Antikörper reichen nicht aus. Personen, welche nicht vollständig geimpft sind, sind verpflichtet, vor Einreise die App „Wdoma“ zu installieren und sich 72 Stunden nach Einreise in eine zehntägige Selbstisolation zu begeben. Die Selbstisolation ist nicht notwendig, wenn innerhalb von 72 Stunden nach Einreise ein negativer PCR-Test oder Antigen-Schnelltest vorgelegt wird. Nach der Einreise in die Ukraine ist es möglich für die nicht geimpften Teilnehmer, ein PCR-Test oder Antigen-Schnelltest am Flughafen Kiew Boryspil durchzuführen. Dadurch kann die Selbstisolation vermieden werden.

Bewerbungsvoraussetzungen:

  • Journalistische Tätigkeit in einem deutschen Medium, gerne auch freie Journalist_innen oder regionale/lokale Medien. Bitte teilen Sie uns mit, sollten auch weitere Vertreter Ihres Mediums, z.B. Kameraleute, am Programm teilnehmen.
  • Interesse an Osteuropa und der Ukraine im Besonderen. Erfahrungen und Veröffentlichung im Bereich internationale Politik sowie Berichterstattung in der Region sind von Vorteil, jedoch keine grundsätzliche Bedingung.
  • Bereitschaft, im Nachgang der Reise mindestens ein journalistisches Produkt zur Ukraine zu erstellen.

Wir bitten um aussagekräftige Bewerbungen über folgenden Link bis zum 24.09.2021: LINK

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Maria Koval-Honchar, Projektkoordinatorin der FES-Ukraine: maria.koval [at] fes.kiev.ua

Friedrich-Ebert-Stiftung
Ukraine & Belarus

wul. Puschkinska 34
01004 Kiew
Ukraine

Büro Ukraine:
+38 (044) 234 00 38
+38 (044) 451 40 31
mail(at)fes.kiev.ua

Büro Belarus:
+38 (044) 234 10 38
+38 (044) 234 10 39
belarus(at)fes.kiev.ua

Photo: FES/Bernd Raschke

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