Rückkehr ins Sozialleben

Am 20. Oktober 2020 wurde ein Projekt gestartet, um das Problem der Geschlechtergleichstellung in einer der am stärksten gefährdeten Gruppen anzugehen. Frauen, die Kinder mit Behinderungen großziehen, sind mit vielen sozialen, wirtschaftlichen und psychischen Problemen konfrontiert. Unter dem Druck der täglichen Arbeit und den gesellschaftlichen Erwartungen und Verpflichtungen geben die meisten Frauen ihre eigenen Ambitionen und das Recht auf ein sozial aktives Leben auf und konzentrieren all ihre Energie darauf, sich in nur einer sozialen Rolle zu verwirklichen – in jener der Mutter.

Die Vertretung der Friedrich Ebert Stiftung in der Ukraine hielt zusammen mit der NGO "Social Perspective"  eine Online-Präsentation des Projekts "Supermutter: Rückkehr ins Sozialleben" ab, welches Müttern von Kindern mit Behinderungen helfen soll, sich in verschiedenen Lebensbereichen besser zurechtzufinden. Das Projekt bietet Online-Schulungen mit führenden Expertinnen aus Belarus, Georgien und der Ukraine. Die Teilnehmerinnen können sich nicht nur über ihre eigenen Erfahrungen bei der Lösung alltäglicher Probleme austauschen, sondern auch Unterstützung von Expertinnen erhalten, die die Komplexität der täglichen Aufgaben und die Verantwortung, die auf den Schultern der Frauen liegt, wirklich verstehen. Der Wert des Projekts besteht darin, dass die Teilnehmerinnen ihren psychischen Zustand erheblich verbessern können und einen Schub erhalten, um neue Fähigkeiten und Fertigkeiten in alltäglich relevanten Bereichen zu erwerben, die für sie wünschenswert, aber unerreichbar waren.

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