Wie kann eine Kultur der Inklusion innerhalb einer Gesellschaft gefördert werden?

Im Zentrum einer demokratischen Gesellschaft steht die Idee der Gleichheit, was die Menschen dazu motivieren sollte, gegen jegliche Form der Diskriminierung vorzugehen. Das InclusionON 2020 Festival, das im September in Charkiw stattfand, hatte zum Ziel, diesem Thema neue Impulse zu geben. Wie kann eine Kultur der Inklusion innerhalb einer Gesellschaft gefördert werden? Wie kann das Verständnis für den Wert von integrativen Ansätzen zur Bildung sozialer Beziehungen gestärkt werden? Der Schwerpunkt des diesjährigen Festivals lag auf dem Thema “Frauen als Anbieterinnen integrativer Lösungen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Bürgeraktivismus”. Das Festival hatte das Ziel, Kompetenzen von Kulturfachleuten zu stärken, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und die Verbreitung von Informationen über die Umsetzung integrativer Lösungen.

Im Rahmen des Festivals fanden Experten-Meetings, Online-Seminare und Schulungen, Ausstellungen, Quests und Flashmobs statt. Das Festival wurde auch um Online-Beiträge erweitert, was die Teilnahme einer Vielzahl von ExpertInnen aus der Ukraine und Belarus unter Einhaltung der Quarantänebedingungen ermöglichte.

Das Highlight war die Präsentation einer einzigartigen Auswahl von "Best Practices of Inclusion" am Ende des Festivals. Die Auswahl enthält praktische Beispiele für die Implementierung integrativer Lösungen in 14 Museen der Ukraine. Die enthaltenen Informationen werden der Gemeinschaft von MuseumsmitarbeiterInnen, VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen und regionalen und städtischen Gebietsverwaltungen helfen, Erfahrungen auszutauschen und sich von neuen Ideen für integrativen Raum inspirieren zu lassen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist gespannt auf neue Ideen, um diese gemeinsam mit der Kharkiv Regional Foundation "Public Alternative" (https://www.facebook.com/PublicAlternative/), im Rahmen der nächsten jährlichen Festivals in Charkiw umzusetzen.

Friedrich-Ebert-Stiftung
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Photo: FES/Bernd Raschke

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