Praktische Ansätze zur Umsetzung inklusiver Hochschulbildung in der Ukraine

Am 1. Oktober 2019 fand an der Nationalen Taurischen Wernadskyj-Universität eine Informationsveranstaltung zur Umsetzung inklusiver Hochschulbildung statt, die von der Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine in Zusammenarbeit mit der Internationalen Universität für Humanentwicklung „Ukraine“ organisiert wurde. Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Dozierende und Mitarbeitende der Nationalen Taurischen Wernadskyj-Universität mit Lehrkräften der Internationalen Universität für Humanentwicklung „Ukraine“ über Aspekte der Umsetzung inklusiver Hochschulbildung und tauschten sich mit den Expertinnen aus.

Die Expertinnen erläuterten konkrete Möglichkeiten, die Organisation des Bildungsprozesses auf diese Weise zu gestalten, dass auch Studierende mit Behinderung Zugang zu höherer Bildung haben. Hilfreich für die Teilnehmenden waren vor allem die praktischen Erfahrungsberichte der Universität „Ukraine“ bei der Schaffung eines inklusiven und barrierefreien Bildungsraums. Hier wurde auch die Erfahrung mit Online-Lehrprogrammen für Studierende mit Behinderung hervorgehoben. Zudem wurden Beispiele aus der internationalen Praxis unter anderem von Berliner Hochschulen präsentiert.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung versteht eine inklusive Gesellschaft als essenziellen Bestandteil der Demokratie. In diesem Sinn hat Bildung die Funktion eines „sozialen Aufzugs“, durch den auch Menschen mit Behinderung Teilhabe an der ukrainischen Gesellschaft haben können. Deshalb setzt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Zusammenarbeit mit der Universität „Ukraine“ fort. So wird ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch über Ansätze und Möglichkeiten, inklusive Bildung zu gestalten, zwischen ukrainischen Hochschulen sowie die internationale Kooperation ermöglicht und gestärkt.

Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro Ukraine & Belarus

01004 Ukraine
Kiev, Puschkinska 34

+38 (044) 234 0038
+38 (044) 451 4031

mail(at)fes.kiev.ua