Round Table „Möglichkeiten der Außenpolitik der Ukraine in Asien“

Am 25. April 2019 wurde an der Diplomatischen Akademie des Außenministeriums der Ukraine ein Runder Tisch zum Thema „Möglichkeiten der Außenpolitik der Ukraine in Asienorganisiert. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts „Entwicklung eines Gesamtkonzeptes der ukrainischen Außenpolitik“ durchgeführt, welches gemeinsam vom Zentrum für Internationale Studien, der Diplomatischen Akademie der Ukraine und in Kooperation mit UA: Ukraine Analyticaund der Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in einem mehrjährigen Rahmen umgesetzt wird. Das Projekt zielt darauf ab, eine einheitliche Vision für die Umsetzung und Förderung ukrainischer Interessen auf internationaler Ebene in verschiedenen regionalen und thematischen Bereichen zu entwickeln. Der erste Schritt zur Verwirklichung der eigenen Ansprüchen und einer effektiven Zusammenarbeit ist das Verständnis für die Interessen, Fähigkeiten und Grenzen der anderen Partei. Zu diesem Zweck wurde dieser erste Runde Tisch zu Asien organisiert. Er wurde zum Test einer bereits vorhandenen Analyse der aktuellen internationalen Agenda in asiatischen Regionen, des Status der asiatischen Richtung der ukrainischen Außenpolitik und der Vorschläge für deren künftige Umsetzung.

Zum Gespräch präsentierten Elena Bordilovska, Dozentin des Lehrstuhls für internationale Beziehungen und Außenpolitik der Ukraine am Institut für Internationale Beziehungen der Kiewer Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität, Sergiy Gerasymchuk, stellvertretender Vorsitzender des außenpolitischen Rates „Ukrainian Prism“ und Leiter des Forschungsprogramms Südosteuropa sowie Jurij Pojta, Leiter der Sektion des Asien-Pazifik-Zentrums für Armeeumwandlung und Abrüstung ihre analytischen Beiträge über die Außenpolitik der Ukraine in Zentralasien, Südostasien und der Region Asien-Pazifik. Zusammen mit den Teilnehmenden diskutierten die Speaker über die Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, der Partnerschaft im Rahmen der WHO und gingen auf das Phänomen der asiatischen Identität für ein besseres Verständnis der Grundsätze des Aufbau von Beziehungen zu den Ländern Asiens ein.

Künftig ist geplant, im Rahmen des Projektes weitere Diskussionsrunden zu anderen regionalen und thematischen Dimensionen der Außenpolitik abzuhalten. Die Projektumsetzung erfolgt unter maximaler Beteiligung der Expertengemeinschaft und unter aktiver Interaktion mit den staatlichen Behörden, vor allem mit dem Außenministerium der Ukraine.

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Photo: FES/Bernd Raschke

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