Neue Studie: Ukrainische Außenpolitik im Jahr 2018

Am 10. April wurden die Ergebnisse der Studie "Ukrainisches Prisma: Außenpolitik der Ukraine 2018" vorgestellt.

Am 10. April wurden die Ergebnisse der Studie "Ukrainisches Prisma: Außenpolitik der Ukraine 2018" vorgestellt. Die Studie wurde von mehr als 30 ukrainischen Expertinnen und Experten im Rahmen der Zusammenarbeit der Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine und des Think Tank-Netzwerkes "Ukrainian Prism" durchgeführt. Die Veranstaltung wurde auch in der Partnerschaft mit der Diplomatische Akademie der Ukraine und des Öffentlichen Rates des Außenministeriums der Ukraine organisiert.

Die jährlich erscheinende Studie ist eine systematische und umfassende Analyse der ukrainischen Außenpolitik. 49 Bereiche wurden analysiert, von der Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern und internationalen Organisationen bis hin Public Diplomacy. Es wurden fünf Bewertungskriterien angewandt: politisches Interesse, interinstitutionelle Zusammenarbeit, strategische Vision, Aktivitäten und Ergebnisse. Zu den untersuchten Bereichen gehören die G7-Länder und die europäische Integration, die NATO, der Europarat, die USA, Rumänien, Polen, Georgien, die Länder Subsahara-Afrikas, die Beteiligung der Ukraine an der Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz der Menschenrechte und viele andere.

Die Analyse wurde das vierte Jahr in Folge durchgeführt. Dies ermöglicht zunächst, die Dynamik der außenpolitischen Aktivitäten ukrainischer Behörden für jeden einzelnen Vektor zu verfolgen. Zweitens bietet es die Möglichkeit, außenpolitische Aktivitäten zu vergleichen und zu sehen, ob es einerseits Fortschritte gibt und wo die Entwicklungsbarrieren bestehen.

Die Gesamtbewertung des Erfolgs und der Umsetzung der ukrainischen Außenpolitik blieb im Jahr 2018 auf einem ähnlich engagierten Niveau wie 2017. Die ukrainischen Behörden konnten das Tempo der diplomatischen Arbeit entlang der festgelegten Prioritäten der Zusammenarbeit auf einem hohen Niveau beibehalten. Der Indikator "Aktivitäten" erhielt die höchsten Bewertungen im Vergleich zu den anderen.

An der Präsentation der Studie nahmen u.a. der stellvertretende Außenminister, Vasyl Bodnar, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Werchowna Rada der Ukraine Hanna Hopko, und Istvan Ijdyarto, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Ungarns in der Ukraine, teil. Sie diskutierten die Zusammenarbeit der Ukraine mit den Nachbarländern.

Die Analyst_innen bereiteten auch eine Reihe von Empfehlungen für außenpolitische Akteure in der Ukraine vor. Den vollständigen Text der Studie finden Sie unter diesem Link.

Friedrich-Ebert-Stiftung
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Photo: FES/Bernd Raschke

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