Minsker Kamingespräch: Karsten Voigt und Mitglieder des „Young Leaders Forum“

Im Rahmen der Kamingespräch-Reihe folgte der deutsche Politiker Karsten Voigt der Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Im Rahmen der Kamingespräch-Reihe folgte der deutsche Politiker Karsten Voigt der Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung, sich mit Studierenden des „Young Leaders Forums“ in Minsk über die gegenwärtigen Herausforderungen in den transatlantischen Beziehungen und deren Auswirkungen auf Belarus auszutauschen. Diskutiert wurde, wie sich Belarus als Brücke zwischen Europäischer Union und Russland positioniert und ob die Einbindung in transnationale Zusammenschlüsse wie die Welthandelsorganisation dem Land Vorteile bringt. Dabei entstand eine fruchtbare Diskussion zwischen Karsten Voigt, der die Haltung Deutschlands als Land eingebunden in der EU und zahlreichen Institutionen erläuterte, und den Beiträgen der Minsker Studierenden, die die belarussische Perspektive verdeutlichten.

Die „Young Leaders“ nutzten die Gelegenheit, dem ehemaligen Abgeordneten Voigt Fragen zu tagesaktuellen Herausforderungen der EU zu stellen, etwa dem Brexit und der Migrationsfrage. Gleichermaßen erläuterte Voigt als überzeugter Europäer mit historischen Rückgriffen die heutige Ausrichtung der Außenpolitik Deutschlands unter dem Motto „besser gemeinsam, als allein“ und betonte die historisch gewachsene kulturelle Verbindung zu Osteuropa und Belarus.

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