Inklusive Ansätze im Bildungswesen - Erfahrungen aus Deutschland

Vom 12. bis 15. November 2018 veranstaltete das Regionalbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine eine Informationsreise zum Thema „Inklusiven Ansätze im Bildungswesen - Erfahrungen aus Deutschland“ für Lehrende der Offenen Internationalen Universität für Menschliche Entwicklung „Ukraine“ und für VetreterInnen des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Ukraine. Im Laufe der vier Tage fanden intensive Gespräche mit den VertreterInnen deutscher Universitäten, Schulen, Vereine und Behörden statt, wobei sich die Mitglieder der ukrainischen Delegation über die Ansätze zur Gestaltung eines inklusiven Raums für alle Bildungsstufen – von der Schule bis zum Arbeitsplatz – informierten.

 

Ursula Jonas, ständige Vertreterin der Leiterin der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung im Deutschen Studentenwerk, berichtete über das System des Ausgleichs der Behinderungen, das sich nach einer bestimmten Bildungseinrichtung und dem Bundesland richtet.

Ungemein wertvoll war für die ukrainische Delegation auch das Treffen mit Kirsten Meissner, Vertreterin des Büros des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die über die Aufgaben des Büros und die Möglichkeiten der Bundesregierung im Bereich der Rehabilitation und Arbeitsplatzvermittlung für Menschen mit Behinderung informierte. Besondere Beachtung unter den Mitgliedern der Delegation fand ferner der Besuch bei der Lebenshilfe. Amund Schmidt, Bildungsreferent des Vereins, teilte mit den Gästen seine Erfahrungen hinsichtlich der Organisation unterschiedlicher Fortbildungen an deutschen Volkshochschulen. Die Delegation aus der Ukraine traf sich auch mit den VertreterInnen der Universität Potsdam, der Freien Universität Berlin und der Evangelischen Hochschule Berlin, welche ihre Erfahrungen im Bereich der Bildung für Menschen mit Behinderung vermittelten.

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