„Grüne Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung. Gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen“

Green Economy, nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR) sind seit Jahren wachsende Trends, welche auch zunehmend Arbeitsplätze schaffen und zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor werden. Das Thema CSR gilt als Schlüsselbegriff der Unternehmensethik. Da es keine klare Definition gibt dienen insbesondere die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen als Orientierung. Aus unternehmerischer Sicht ist das Übernehmen von gesellschaftlicher Verantwortung nicht nur mehr aus Marketinggründen interessant, da es sich monetär in der Bilanz des Unternehmens niederschlägt oder gar das Geschäftsmodell davon abhängt.

Auf Grund der der zunehmenden Bedeutung organisierte das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine und Belarus vom 29.05.-30.05.2018 ein Seminar mit dem Titel „Grüne Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung. Gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen“ im Rahmen der der internationale Schule für nachhaltige Entwicklung und grüne Wirtschaft im Sacharow-Institut in Minsk. Hierzu lud die Friedrich-Ebert-Stiftung ExpertInnen aus Deutschland und der Ukraine ein, welche über die Sachverhalte referierten.

Unter anderem wurde Michail Khwesik als Direktor des Instituts für Umwelt und nachhaltigen Entwicklung der Akademie der Wissenschaften der Ukraine eingeladen. Dieser referierte über die aktuelle Forschung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in der Ukraine und stand dem interessierten Fachpublikum auch nach dem Vortrag Rede und Antwort.

Aus Deutschland war eigens Lisa Hollands, derzeitig wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaft und Ethik an der Universität Vechta, angereist. Die deutsche Expertin führte zum einem das Thema „Green Economy aus sozialpsychologischer und ethischer Perspektive“ sowie die Fragestellung über „Soziale und gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in der Green Economy“ aus. Hierbei ging die Nachwuchswissenschaftlerin auf diverse Praxisbeispiele ein und legte die dahinter liegende Prozesse mit Hilfe wissenschaftlicher Theorieansätze und Studien dar.

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Photo: FES/Bernd Raschke

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