ІІІ. Deutsch-ukrainische NGO-Konferenz „Wege zur Vertiefung und Erweiterung der Kooperation“

Eine nicht alltägliche Konferenz führte die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Deutsch-Ukrainischen Forum unter der Schirmherrschaft der Stadt Heidelberg und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Reichspräsident Friedrich-Ebert-Gedenkstätte durch. Bereits zum dritten Mal trafen sich Vertreter deutscher und ukrainischer Hilfsorganisationen und Bürgerinitiativen, um über Verbesserungsformen der Zusammenarbeit nachzudenken. Über 160 TeilnehmerInnen reisten aus verschiedenen Bundesländern und Regionen der Ukraine an, um mit Vertretern verschiedener öffentlichen Instanzen zur zukünftigen Vereinfachung der Zusammenarbeit praktische Fragen wie Transport, Zollabfertigung etc. zu erörtern. Dr. Anatolij Ponomarenko, Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland:

„Solche Konferenzen haben für uns eine grosse politische Bedeutung, denn sie helfen uns beim Aufbau einer europäisch orientierten Zivilgesellschaft.“

Beate Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg:

„Wenn der Heidelberger Löwe (im Stadtwappen) sich mit der Biene Simferopols einlässt, wird es ihm gut tun. Über zehn Jahre danach können wir bestätigen: der Löwe und die Biene haben sich bestens vertragen. Bei dieser Partnerschaft ist eines besonders auffällig: Sie ist - im wahrsten Sinne - eine Partnerschaft der Bürgerinnen und Bürger beider Städte geworden.“

Helmut Kurth, Friedrich-Ebert-Stiftung, Kiew:

„NGOs brauchen die Wahrnehmung ihrer Arbeit auf politischer Ebene und politische Förderung. Perspektiven der NGO-Zusammenarbeit hängen nicht direkt von politischen Akteuren ab, aber Politiker müssen darin ein starkes Instrument zur Annäherung und Entwicklung der Zivilgesellschaften beider Länder sehen.“

Teilnehmerstimmen:

„Ich bin sehr froh, dass auch unsere „Offiziellen“ sehen, was wir kleinen Vereine bewirken!“

Maria von Pawelsz-Wolf, Partnerschaftsverein Wiesbaden-Schierstein-Kamenez-Podolski e. V.

„Ich fand die Tagung sehr informativ und ich kann mir vorstellen, dass sich unser Verein in Zukunft in Sachen NGOs und möglicher Koordination stärker engagieren wird.“

Thomas Bund, Partnerschaft für die Zukunft e. V.

„In erster Linie sind für uns die neuen Kontakte wichtig, die wir während dieser Konferenz gewonnen haben“

Jurij Vassiliev, Internationaler Wohltätigkeitsfonds “Renaissance für Tschernobyl“

„Wichtig war vor allem zu erfahren, dass es in der Ukraine immer mehr Gruppen gibt, die soziale Arbeit leisten. Diese Kräfte zu unterstützen und zu fördern muß unser Ziel sein. Das gibt auch Auftrieb weiter zu machen.“

Peter Malter, Ukraine Aktivhilfe München e. V.

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Photo: FES/Bernd Raschke

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